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Rheumatoide Arthritis selbst therapieren durch eine gesunde Lebensweise

Gepostet am 13. August 2020 um 16:15 Comments Kommentare (1)

Rheumatoide Arthritis ist die am häufigsten auftretende autoimmunbedingte, entzündlich-rheumatische Erkrankung. Durch die Entzündung der Gelenke leiden Erkrankte vermehrt unter Schmerzen. Schmerzlinderung sowie das Vermeiden von Entzündungen, wünschen sich daher viele Patienten.

 

Eine auf die Krankheit ausgerichtete Lebensweise kann Gelenkbeschwerden entgegenwirken und dient in diesem Zuge als gute Therapiemaßnahme neben der Einnahme von Medikamenten und Physioeinheiten. Wir zeigen wie es geht.

Gelenkschmerzen mindern durch Reduzierung der Arachidonsäure

 

Ein Rheumatoider Arthritis Patient sollte auf eine entzündungshemmende Ernährungsweise achten. Mit der Zuführung vollwertiger Nahrungsmittel und bestimmter Nährstoffe ist dies möglich. Hauptursachen der Entzündungen in den Gelenken sind die genetische Veranlagung sowie die Aufnahme von Bakterien und Viren über die Nährstoffe in Lebensmitteln.

 

Durch das Verzehren von bestimmten Lebensmitteln stellten 10-25 % der unter Rheumatoide Arthritis leidenden eine Verschlechterung in den Gelenken fest. Als Hauptauslöser für Gelenkschmerzen wird Fleisch als Nahrungsmittel genannt. Eine Ernährung, die auf pflanzlichen Lebensmittel basiert, wirkt sich für Menschen mit der Erkrankung förderlich aus.

 

Dies bedeutet nicht, dass vollkommen auf den Fleischkonsum verzichtet werden muss. Empfehlenswert ist jedoch den Konsum auf bis zu zwei Mahlzeiten pro Woche zu reduzieren. Grund hierfür ist die Arachidonsäure, die in Fleischprodukten enthalten ist. Die enthaltene Arachidonsäure, auch Omega-6-Fettsäure genannt, begünstigt entzündungsfördernde Botenstoffe. Durchgeführte Studien mit Rheumatoide Arthritis Patienten ergeben, dass nach dem Fleischkonsum der Arachidonsäuregehalt deutlich angestiegen ist.

 

Anstelle von tierischen Lebensmitteln, sollten Erkrankte daher eher zu pflanzlichen Nahrungsstoffen greifen.

 

Auch bei einer pflanzlichen Ernährungsweise müssen dem Körper ausreichend Fette zugeführt werden. Für Rheuma Patienten sind Omega-3-Fettsäuren besonders essentielle Fettsäuren. Diese wirken sich entzündungshemmend auf den Körper aus und können so Schmerzen in den Gelenken verringern und sogar vorbeugen. In pflanzlichen Fetten wie Walnussöl kommt oftmals Alpha-Linolensäure vor. Aber auch fettreiche Fischsorten wie Lachs, Hering oder Makrele dürfen auch zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Alternativ können auch Fischölkapseln eingenommen werden.

 

Die Alpha-Linolensäure kann im Körper über ein Enzymsystem in Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden. Im selben Enzymsystem wird auch Linolsäure in Arachidonsäure umgewandelt. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Je mehr Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden, umso weniger Arachidonsäure bildet sich im Körper. Ziel ist es, die Arachidonsäurezufuhr auf maximal 50 Milligramm pro Tag zu minimieren.

 

Neben Omega-3-Fettsäuren können Patienten auch mit Antioxidanten Schmerzlinderung erzielen. Antioxidantien sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln erhalten. Diese können freie Radikale fangen und somit auch Entzündungsstoffe wie Arachidonsäure. Antioxidanten können unter anderem über die Vitamine C und E sowie über das Provitamin A dem Körper zugeführt werden. Diese stecken zum Beispiel in Nüssen, Samen, Obst, Gemüse und sogar den kleinsten Samen.

 

Damit Rheuma Erkrankte auch alle nötigen Wirkstoffe in sich aufnehmen können, ist eine gesunde Ernährungsweise maßgeblich. Fünf Mal pro Woche sollten daher die Lebensmittel mit Antioxidantien pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Durch Garen, Dünsten und Dämpfen des Gemüses bleiben zudem auch beim Kochprozess alle Vitamine und Mineralien erhalten.

 

Ernährung und Lebensweise im Einklang mit Rheumatoide Arthritis gestalten

 

Um Schmerzen der rheumatoiden Arthritis langfristig zu mindern, ist eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung maßgeblich. Während der Konsum an Fisch- und Fleischprodukten auf zweimal pro Woche reduziert werden soll, ist die Zuführung von pflanzlichen Lebensmitteln umso entscheidender. Auch Milchprodukte dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen. Das enthaltene Kalzium stärkt die Knochen und entlastet so die Gelenke. Drei bis vier fettarme Milchprodukte dürfen daher tagtäglich verzehrt werden.

 

Das wichtigste bei der Ernährung ist die Kontinuität. Nur so können dem Körper auf Dauer wichtige Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren in ausreichenden Maße zugeführt werden. 40 % der Rheumatoide Arthritis Patienten ernähren sich auf falsche Weise und erzeugen so einen Nährstoffmangel. Fasten würde die Mangelzufuhr noch weiter verschlechtern, daher sollte darauf verzichtet werden.

 

Nicht nur in der Ernährung ist Kontinuität maßgeblich für die Schmerzlinderung, sondern auch in der Bewegung. Insbesondere für Rheumatoide Arthritis Erkrankte ist ein gesunder Lebensstil enorm wichtig. Ein Übergewicht kann sich schnell auf die Gelenke auswirken und führt zu weiteren Folgeschäden und Schmerzen. Diesem kann mit gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren entgegengewirkt werden. Mithilfe von regelmäßigen Sportübungen können nicht nur die Gelenke entlastet werden, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen verringert sich.

 

Mit Outdoor Sport können Rheuma Erkrankte übrigens zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie entlasten durch die Gewichtsabnahme die Gelenke und tanken gleichzeitig Vitamin D, dass für die Knochengesundheit verantwortlich ist.

 

Ein Gelenke schonender Gang durchs Leben gelingt im Umgang mit Rheumatoider Arthritis somit durch die Kombination aus gesunder Ernährung und einem fitten Lebensstil. Bei beidem ist die langfristige Ausrichtung der Schlüssel für ein schmerzbefreites Leben.

 

 

Arthrose: So können Sie der Gelenkkrankreit entgegenwirken

Gepostet am 13. August 2020 um 16:10 Comments Kommentare (0)

Ein gelenkschonender Gang durchs Leben ist besonders für Menschen mit Arthrose wichtig. Die Gelenkkrankheit kann Menschen in jedem Alter ereilen. Gemäß des statistischen Bundesamtes leiden 50 Prozent der Frauen und ein Drittel der Männer in Deutschland unter der weltweilt häufigsten Gelenkkrankheit ab dem 60. Lebensjahr. Faktoren wie die Überlastung im Arbeitsalltag oder Extremsport begünstigen jedoch auch Arthrose in jungen Jahren.

Zwar ist Arthrose eine Krankheit, die nicht geheilt werden kann, jedoch gibt es Mittel und Wege den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Schmerzen zu lindern.

Ein gesunder Lebensstil als Therapiemaßnahme

Für Arthrose Patienten ist es essentiell die Muskelgruppen zu trainieren, die den Gelenken Stabilität bieten. Insbesondere das Hüftgelenk und das Kniegelenk sind wichtige Einflussfaktoren für den sicheren Stand. Als Arthrose Patient ist es daher maßgeblich regelmäßig Sport zu treiben. In diesem Zuge ist die Gewichtsabnahme von übergewichtigen Patienten ebenso entscheidend für den Krankheitsverlauf wie das Training, um die Muskelgruppen zu stärken. Übergewicht führt wiederum zu einer Belastung der Gelenke und wirkt sich demnach negativ auf den Krankheitsverlauf aus.

Menschen die unter Arthrose leiden, sollten daher auf einen gesunden Lebensstil setzen. Natürlich sollten Patienten Sportarten wählen, die als gelenkschonend gelten. Darunter zählt Schwimmen, Aqua-Jogging oder aber auch eine gemütliche Runde Fahrrad fahren an der frischen Luft. Wichtig ist, dass das regelmäßige Training mit einer gesunden Ernährung unterstützt wird. Sofern Sie als Patient unter Übergewicht leiden, sollte ein langfristiger Gewichtsverlust angestrebt werden. Ein Kaloriendefizit von 500 bis 800 Kalorien pro Tag kann mithilfe von Sport und einer gesunden Ernährung erreicht werden und wirkt sich positiv auf die Gelenke aus.

Je nach Bedarf bieten sich auch Therapiemaßnahmen in Form einer Physio- oder Ergotherapie als ergänzende Maßnahmen an.

Diese Lebensmittel sind gut für die Gelenke

Wie bereits erwähnt, wirkt sich eine gesunde Ernährung positiv auf den Verlauf der Arthrose aus. Zwar kann der Zustand nicht verbessert werden, jedoch gilt eine gesunde Ernährung als Präventivmaßnahme, um den Verlauf zu verlangsamen. Zudem können Schmerzen mithilfe spezieller Lebensmittel gelindert werden.

Jeder Arthrose Patient sollte Antioxidantien auf dem Speiseplan haben. Antioxidantien haben eine entzündungshemmende Wirkung und sind unter anderem Bestandteile von Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Zink. Während Sie gerne beherzt bei Lebensmitteln mit Antioxidantien zugreifen können, sollten Sie auf Lebensmittel mit Arachidonsäure verzichten. Die Säure fördert Entzündungsprozesse und kann sich daher negativ auf die Krankheit auswirken. Arachidonsäure kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln sowie fettreichen Speisen vor. Fettreiches Fleisch, Milch, Eier und fettreiche Süßspeisen sind daher vom Speiseplan zu streichen.

Doch seien Sie unbesorgt: Ganz müssen Sie natürlich nicht verzichten. Bei Milchprodukten kann auf die fettarme Variante umgestiegen werden und auch bei Fleischprodukten sind magere Fleischvarianten auch zweimal die Woche erlaubt. Mit dem Umstieg auf fettarme Produkte kann sowohl der Krankheitsverlauf verbessert werden als auch eine Gewichtsabnahme automatisch begünstigt werden- eine Win-Win-Situation.

Um einen funktionsfähigen Körper zu haben, benötigt dieser trotzdem Fette. Um diese dem Körper wieder zuzuführen, sind Fette zu bevorzugen die gleichzeitig Omega-3-Fettsäuren enthalten. Diese wirken sich auch wieder entzündungshemmend aus und können so Schmerzen in den Gelenken verringern. Omega-3-Fettsäuren sind in Raps-, Wallnuss-, Leinöl sowie verschiedenen Nüssen und Samen enthalten. Eine Handvoll Nüsse würde den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen an Omega-3-Fettsäuren decken. Omega-3-Fettäsuren sind auch in Fischarten wie Lachs oder Hering enthalten. Auch diese können zweimal die Woche auf dem Speiseplan integriert werden. Fischölkapseln gelten als Alternative zu den Fischsorten.

Übrigens können entzündungshemmende Wirkung auch bei jeglichen Speisen durch passende Gewürze entfacht werden. Vor allem asiatischen Gewürzen wird oftmals eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Doch auch Kurkuma, Muskatnuss, die scharfe Note des Ingwers, Koriander sowie Kreuzkümmel machen sich wunderbar als Gewürzmischung. Die sekundären Pflanzenstoffe können Arthrose im besten Falle lindern. Sofern diese Gewürze auf dem Speiseplan vorhanden sind, haben Patienten in jedem Falle keinen Nachteil und können nur von eventuellen positiven Auswirkungen profitieren.

Zuletzt ist noch darauf hinzuweisen, dass eine gesunde Ernährung nur durch die entzündungshemmenden Lebensmittel positiv ergänzt wird. Es genügt nicht einfach diese Lebensmittel auf dem Speiseplan zu integrieren. Wichtig ist die Durchführung einer langfristigen Ernährungsumstellung. Fünf Portionen Obst und Gemüse sollten in jedem Falle täglich auf dem Speiseplan stehen. Zudem können Sie ganz einfach Weizenprodukte gegen Vollkornprodukte ersetzen, um eine gesunde Ernährung zu begünstigen.

Grundsätzlich gilt: Sofern Arthrose Patienten sich mit der Krankheit auseinandersetzen und dieser mit einer Mischung aus Sport, Ernährung und Therapiemaßnahmen entgegenwirken, können Schmerzen gelindert werden ohne Abstriche in der Lebensqualität machen zu müssen. Die perfekte Food-Life-Balance führt Arthrose Patienten somit gelenkschonend durch das weitere Leben.

Die Macht der Worte - Kommunikation im Alltag

Gepostet am 27. März 2020 um 18:00 Comments Kommentare (1)

 

Egal, ob du mit Freunden unterwegs bist, in der Familie oder im Berufsleben: Worte sind, neben der Körpersprache, dein wichtigstes Kommunikationsmittel. Hier können Missverständnisse entstehen, du kannst Mitmenschen, mit dem was du sagst, verletzten oder auch motivieren.

 

Grund genug, sich mal genauer damit zu beschäftigen, was das ein oder andere kleine Wörtchen ausmachen kann. Am Beispiel Büroalltag und Verhalten an der Supermarktkasse zeigen wir dir wie wichtig es ist, sich auszutauschen und was kleine Gesten schon bewirken können.

 

Null Resonanz kann verunsichern

 

Wir geben in einer Arbeitswelt, die sich ständig verändert und uns immer mehr abverlangt, täglich unser Bestes! Mal eben noch ein zusätzliches Projekt bearbeiten, Überstunden machen, die sich gewaschen haben und stetig steigende Anforderungen an die Qualität unserer Arbeitsergebnisse … So ganz ohne Feedback jedoch fühlt man sich irgendwann verloren.

 

Kommt nicht ab und an ein „Danke dir!“ oder „Das hast du gut gemacht!“, ist es kein Wunder, wenn du dich manchmal fragst, ob niemand sieht, dass du dich bemühst alle Aufgaben zu erfüllen. Oder, dass du immer dein Bestes gibst und manchmal völlig auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch gehst. Grundsätzlich machst du deinen Job ja gerne und könntest auch mit Kritik umgehen, wenn diese angemessen formuliert ist.

 

Feedback motiviert

 

Mal ganz homöopathisch gedacht: Vielleicht zwingt uns die Digitalisierung nicht immer aber doch oft dazu, die Kommunikation im Job - von Mensch zu Mensch und direkt ins Gesicht - auf Mails und Kurznachrichten zu beschränken. Das ist auf Dauer nicht nur recht unpersönlich und kann zu vielen zwischenmenschlichen Missverständnissen führen, sondern auch dafür sorgen, dass du dich isoliert fühlst und glaubst, dass dein Einsatz nicht gewürdigt wird.

 

Stell dir einfach vor, die Türe geht auf und dein Vorgesetzter nimmt sich die Zeit, dir kurz für deine gestrigen Überstunden zu danken oder sich nach deinem Befinden zu erkundigen. Wär doch klasse, oder!? Aber du handhabst es ja meist auch nicht anders: Dialoge mit den Kollegen beschränken sich des öfteren darauf, andere zur Schnecke zu machen, wenn der Kaffee mal wieder leer ist oder das Papier im Drucker nicht aufgefüllt wurde. Sei ehrlich!

 

Lob und Kritik am Arbeitsplatz

 

Kennst du das Sprichwort: Wie man in den Wald hinein ruft …? Kurz darüber nachgedacht: Du verkriechst dich doch auch gerne hinter deinem Schreibtisch, oder? Wenn du also möchtest, dass deine Kollegen und Vorgesetzten dich und deine Leistung wahrnehmen, dann sei doch mal voll oldschool, gehe mit gutem Bespiel voran und sprich mit ihnen. Kleine Gesten, wie ein einfaches „Danke!“, „Großartiger Job von dir!“ oder „Kann ich dir vielleicht helfen?“ sorgen auch bei deinem Gegenüber für gute Stimmung.

 

Aber auch konstruktive Kritik kann dazu beitragen, sich gegenseitig den Job zu erleichtern. Klar, dass „Das ist nicht gut genug!“ keine Aussage ist, die euer Projekt voran bringt. Wohingegen ein ruhiges „An dieser Stelle könnten wir noch was verbessern. Was meinst du dazu?“ Gemeinsamkeit schafft und Interesse an der Meinung deines Gegenübers vermittelt. Du kannst also ganz einfach mit Dialogbereitschaft schon die Stimmung im Büro verändern. Und das mal eben im Vorbeigehen!

 

Klingt doch gar nicht so schwer, oder? Auch über deine Gefühle kannst du ruhig sprechen, denn jeder von uns hat ja Empfindungen. So kommt ein „Ich habe das Gefühl, hier nicht weiter zukommen.“ oder ein „Wie empfindest du die Situation?“ schon sehr viel persönlicher rüber. Auf dieser Ebene bekundest du nicht nur Interesse an der fachlichen Meinung des Kollegen, sondern fragst nach seiner gesamten Expertise als Mensch/ machst einen Schritt auf den anderen zu.

 

Wenn du dabei authentisch bist und die richtigen Worte wählst, kannst du dir fast sicher sein, dass auch DEIN verbales Schulterklopfen nicht lange auf sich warten lässt. Warum? Ganz einfach, weil eine positive, kommunikative Grundstimmung ansteckend ist! Ist das nicht super?

 

Kleine Geste - große Wirkung!

 

Ja, das klingt schon ziemlich abgedroschen, aber denk mal kurz darüber nach! Worte lösen Emotionen aus und du kannst dein Umfeld mit ein paar aneinander gereihten Buchstaben entweder deprimieren oder das pure Glück verteilen. Es ist beispielsweise bekannt, dass ein „Vielen Dank im Voraus“ am Ende deiner Mail schon für eine schnellere Bearbeitung sorgen kann. Kannst du noch folgen?

 

Ganz genau! Wenn du dein Gegenüber wertschätzt, in dem du dich zum Beispiel schon vorab für eine Leistung bedankst, dann kann es nur zu deinem eigenen Vorteil sein. Eine Mail mit Anweisungen, ohne Gruß und Dank hingegen wird wahrscheinlich etwas weniger gern bearbeitet. Kommt dir das bekannt vor?

 

Es ist doch ganz einfach: Wer gute Laune und damit eine positive Grundstimmung verbreitet, bekommt diese eben auch wieder zurück. Zugegeben, anfänglich musst du dich unter Umständen auf eine kleine Durststrecke in Sachen Resonanz gefasst machen. Wenn es aber einmal läuft, dann kann dich nichts mehr aufhalten.

 

Just be nice!

 

Auch im privaten Umfeld hat sich unsere Kommunikation verändert! Beobachte mal die Leute, die im Supermarkt in der Schlange vor dir stehen. Die Kassiererin grüßt üblicherweise jeden Kunden mit einem freundlichen „Guten Tag“. Die wenigsten Menschen erwidern etwas. Kannst du dir vorstellen, dass die Kassiererin vielleicht manchmal auch viel lieber die Klappe halten würde, weil sie direkt vor den Leuten sitzt aber kaum eine Rückmeldung bekommt?

 

Ein ernst gemeintes „Hallo!“ oder ein „Ihnen einen schönen Abend.“, gepaart mit kurzem Augenkontakt, lässt auch bei deiner Supermarktkassiererin die Stimmung steigen. Wenn sie dir dann überrascht mit „Danke, den wünsche ich Ihnen auch!“ antwortet, hebt es wiederum deine Laune und trägt dazu bei, dass dein Abend wirklich gut verläuft. Nun stell dir aber mal vor, die Kassiererin würde Grußlos einfach deine Einkäufe Einscannen und dich nur erwartungsvoll ansehen. Du würdest dich nicht willkommen fühlen und den Supermarkt wechseln …

 

Worte können viel bewirken!

 

Kann es sein, dass wir durch den immer größer werdenden Leistungsdruck und die Digitalisierung schon fast verlernt haben, miteinander zu reden, uns deshalb oft einsam fühlen und, anstatt raus zu gehen und mit den Menschen zu quatschen, auch privat die Kommunikation auf Online Plattformen und Kurznachrichten beschränken?

 

Wir fassen mal kurz zusammen: Wenn du wenig Resonanz bekommst, ziehst du dich automatisch zurück. Du bekommst aber auch kein Feedback, wenn du selbst den Mund nicht aufmachst. Also raus aus diesem Teufelskreis und einfach mal die Macht der Worte nutzen, um die Stimmung zu heben! Ja genau, wenn du lächelnd einen schönen Tag wünschst, dich für gute Arbeit oder den frisch aufgesetzten Kaffee bedankst, den Menschen dabei in die Augen siehst und es dann auch noch ernst meinst …

 

… dann sei dir sicher, dass auch du dich über positive Reaktionen freuen kannst und von deiner Umwelt als optimistisch und authentisch wahr genommen wirst. Nette Worte sind eben alles andere als überflüssig. Du hast die Macht, also lass die Sonne rein!

 

 


Zwischen Lebenssinn und Glück �?? zwei magnetische Pole

Gepostet am 25. Januar 2020 um 14:55 Comments Kommentare (0)

„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur genau soviel Sinn, als wir selber ihm zugeben imstande sind“. Mit dieser Aussage tritt Hermann Hesse aus seinem dunklen Schatten hervor und stellt uns Menschen in Zeiten der modernen Generation vor unglaublichen Tatsachen und Herausforderungen des alltäglichen Lebens. Die Zutaten heißen Glück und Lebenssinn. Immer auf der Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt. Zwischen Bestreben und Ratlosigkeit.

 

Heute bewegen wir uns in einem Universum der unbegrenzten Möglichkeiten, bei dem es schwieriger geworden ist, die passenden Antworten auf die allgegenwärtigen Fragen nach dem Sinn des Lebens zu finden. Sind es Geld, Anerkennung, Werte oder doch die Karriere und 500 Facebook-Freunde, die einen glücklich schätzen?! Viele möchten zusätzlich noch reich, sicher, frei und ungebunden sein – alles Attribute, auf die jeder seine persönliche Antwort finden muss. Steve Jobs hatte schon gesagt: „Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben“.

 

Wo fängt aber der Sinn des Lebens auf der Zufriedenheitsskala an und wo endet sie? Und was hat das ganze mit Glücklichsein zu tun?! Es gibt die unterschiedlichsten Varianten und Situationen, in denen Glücksmomente zum Ausdruck kommen können. So können diese große, kleine, schöne, lustige aber auch traurige sein. Für die Einen ist Glück, wenn sie mit dem VW Bus über den Brenner zuckeln dürfen, für die Anderen wiederum kennzeichnet sich Glück durch einen Lotto-Gewinn, Geld, das Leben mit dem tollsten Beruf – mit der tollsten Familie oder einfach an einer roten Fußgängerampel warten zu dürfen, um anschließend mit einem besten Freund um die Wette lachen zu dürfen, aus.

 

Allerdings existiert leider noch kein universelles Rezept für den perfekt, gelebten Lebenssinn bzw. Pfad zum Glücklichsein. Denn zu den Begriffen des Glücks, der Zufriedenheit und Sinn des Lebens gehört weitaus mehr als vermutet.

 

In der Weisheit des Galileo Galilei, der sagte: „Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken“, steckt der wahre Kern im Detail.

 

Demnach ist das Befolgen des eigenen Herzens und der Intuition das Ziel vom Sinn des Lebens und bildet somit ein Zusammenspiel aus Zufriedenheit und Glück. Wie schafft es nun der Mensch sein persönliches Glück zu beeinflussen, entscheidender den Sinn des Lebens zu steuern?! Das höchste Gut ist und bleibt der Lebenssinn. Dazu sind Bausteine und Merkmale ganz elementar, die uns Menschen von der Geburt bis zum Tode prägen. Was ist das Wertvolle im Leben, was verursacht in uns ein stabiles Grundgefühl, ein intensives Wohlempfinden, das die funktionierenden Wege des glücklichen und zufriedenen Menschen aufzeigen?! In unseren Körpern verstecken sich täglich bewusste und unbewusste Merkmale, wie Werte, Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse, die gewisse Verhaltensmuster sowie Einstellungen, Gewohnheiten und Motive gegenüber Gegenständen und Personen widerspiegeln. In einem sinnbildlichen Schema könne diese Merkmale sich zu Bausteinen heraus kristallisieren, die den charakteristischen Lebensstil, die soziale Lage und persönlichen, inneren Werte eines Menschen beschreiben. Dies bedeutet im Gegensatz, dass der Sinn eines Menschen in seinem Leben und deren Glück im Verhältnis von zwei magnetischen Polen getragen wird.

 

Die Aussagen „Wer immer das tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er bereits ist“ und „Der Mensch beschäftigt sich leider viel zu oft mit Neid, Missgunst und Hass. Würde er diese Energie in etwas Sinnvolleres einsetzen, könnte er Berge versetzen.“ geben zum Ausdruck, dass nicht nur Mut, Energie und Willenskraft des Menschen benötigt werden, um sein individuelles Glücksempfinden zu entdecken und auf der Erfolgsleiter des vollkommenen Lebenssinns empor zu steigen, sondern dass es eines gesunden Selbstbewusstseins bedarf.

 

Was ist überhaupt Selbstbewusstsein und warum ist es so wichtig Selbstbewusstsein zu besitzen??? Keine Sorge, Selbstbewusstsein ist erlernbar! Als erstes muss ein Mensch seines Selbst bewusst sein. Im Stande sein, sich selbst zu erkennen, bewusst zu handeln und zu kommunizieren. Das zu Sein, was Sie wollen. Ziel sollte es deshalb sein, das eigene Selbstbewusstsein zu erkennen bzw. zu erreichen, um das vorhandene Selbstwertgefühl zu stärken. Mit einem gesunden Selbstwertgefühl ist man nämlich in der Lage glücklich und erfolgreich zu sein. Ein mangelndes Selbstbewusstsein führt oftmals zu Unsicherheit, Angst auf andere zuzugehen, große Selbstzweifel, nicht „nein“ sagen zu können – man könnte sich unbeliebt machen. Durch falsche Glaubensansätze, Verhaltensweisen und Werten wird versucht, das eigene Selbstwertgefühl zu manipulieren – zu schädigen. Das hat zur Folge, unter Stress, Niedergeschlagenheit, unkontrollierten Gefühlsausbrüchen zu leiden bis hin zu Depressionen, Burnout und psychosomatischen Krankheiten. Deshalb dürfen wir uns nicht durch unsere Aufmerksamkeit in Beruf und Freizeit zu negativen Gedanken und Gefühlen im Unterbewusstsein verleiten lassen, sondern unseren Fähigkeiten und Ressourcen bewusst sein. Schalten Sie negative Faktoren, die zum Beispiel durch private oder berufliche Krisen entstehen, aus und versuchen Sie ihre Lebensfreude wieder zurück zugewinnen. Mit dem Steigen ihrer Lebensfreude, steigt ihr Selbstbewusstsein und somit auch ihr Selbstwertgefühl. Mithilfe bestimmter Ziele bzw. Fragen erlangen Sie ihren persönlichen Lösungsweg. Zeigen Sie Entschlossenheit, Willenskraft und eine emotionale Verbindung, legen Sie für sich eine klare Vorstellung auf dem Weg zum Selbstbewusstsein fest.

 

Zu einem selbstsicheren und erfolgreichen Bewusstsein gehören der Außeneinfluss durch das soziale Umfeld sowie Medien, Fähigkeiten, Kompetenzen und eine ausgeglichene Balance sowie ausgeglichenes Selbstbild. Sind wir in der Lage unser Leben über die einfließenden, täglichen Aktionen und Reaktionen wahrzunehmen, unser Verhalten, Einstellungen und Glaubenssätze bewusst zu gestalten?! Nur wenn der Mut zur Veränderung und zum Neuen vorhanden ist, kann eine Balance zwischen der Verantwortung des Lebens und des eigenen Bildes des Menschen erzielt werden.

 

Diese genannten Außeneinflüsse wirken wie Befehle an unser Unterbewusstsein und sorgen für positive und negative Gedanken, Gefühle. Daraus folgen magnetische Rückschlüsse, die sich in Emotionen, Ärger oder Wut auswirken können. Eine Form für eine innere, ausgeglichene Zufriedenheit, Stärkung ihres Bewusstseins und zu mehr Glücklichsein im Leben können Sie die Kräfte des Mentalen-Trainings, Yoga oder auch autogenes Trainings nutzen. So gelangen Sie zu ihrem persönlichen Lebensglück!

 

Welcher Sinn des Lebens ist nun der Richtige? Gibt es den einzig, wahren Sinn des Lebens?! NEIN!

Der Sinn des Lebens ist so unterschiedlich, wie unterschiedlicher Menschen nicht sein könnten. Genauer gesagt: Bei jedem Menschen fällt der Sinn zum Leben ganz individuell aus. Falls Sie sich fragen sollten, worin der Sinn im Leben bei Ihnen besteht, lassen Sie ihre Gedanken spielen und notieren Sie sich ihre persönlichen Werte (Familie, Beruf..), Talente und Interessen auf. Sie werden zu einem Ergebnis kommen.

 

„Akzeptiere all das was IST. Löse dich von dem was WAR. Und vertrau einfach auf das, was WIRD.“

Psychisch Krank, und nicht ganz bei ( gesellschaftlichem ) Trost?!

Gepostet am 25. Januar 2020 um 14:15 Comments Kommentare (0)

Woran denken Sie bei dem Wort Krankenhaus? An Unfallopfer, an alte Menschen die einen Treppensturz hinter sich haben, an Mütter die Kinder zur Welt bringen, an Blinddarmentzündungen und Krebserkrankungen. Ein Mensch der im Krankenhaus liegt weckt unser Mitgefühl, wir wünschen ihm schnelle Genesung und bieten gerne unsere Besuchsdienste an. Woran denken Sie bei dem Wort Psychiatrie? An Verrückte, Geisteskranke, an Gescheiterte. Die Psychiatrie ist in den meisten Köpfen der Gesellschaft als etwas Bedrohliches verankert, etwas wovon man sich besser fernhält. Genau genommen ist die Psychiatrie nichts anderes als ein Krankenhaus, ein Krankenhaus spezialisiert auf die Seele des Menschen. Woher kommt dann diese Berührungsangst, diese Befangenheit im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen?

Die Filmbranche fördert das Bild, der in Zwangsjacken umher geisternden, irren Patienten. Nicht zurechnungsfähig, nicht ganz bei Trost. Dabei ist Trost genau das, was psychisch erkrankten Menschen sehr zugute kommen würde. Neben den Symptomen der Krankheit, ist die gesellschaftliche Tabuisierung und Ablehnung ein Punkt, der großen Leidensdruck verursacht. Die Gesellschaft schützt und stärkt Menschen, die aufgrund einer somatischen Erkrankung auf Hilfe angewiesen sind. Dem Kollegen, der kürzlich einen Herzinfarkt erlitten hat, begegnet man mit Nachsicht. Er weckt Hilfsbereitschaft, man sorgt sich um sein Wohlergehen…und um das eigene, schließlich kann mir so etwas auch passieren. Dem depressiven Kollegen, der frisch aus der stationären Therapie wieder ins echte Leben zurückgekehrt ist, gewährt man oft eine sehr viel kürzere Schonfrist…..er war ja solange in Therapie, jetzt muss er sich doch auch zusammenreißen können. Einem Herzinfarkt Patienten würden die wenigsten raten, sich jetzt mal wieder zusammenzureißen. Warum ist das so?

Die Psyche ist den Menschen immer noch sehr fremd, noch fremder ist ihnen eine nicht ganz gesunde Psyche. Eine somatische Erkrankung ist greifbarer, ist im besten Fall auf etwas zurückzuführen, etwas wofür der Erkrankte nichts kann – Schicksal. Psychische Erkrankungen sind oft sehr viel komplexer, schwieriger zu begreifen. Man sieht kein offensichtliches Problem, das Problem steckt im Kopf und ist somit auch selbst verschuldet. So oder so ähnlich setzt sich das Bild der psychischen Erkrankung in den Köpfen vieler Mitmenschen zusammen. Die Wahrheit ist weit davon entfernt. Ja, psychische Erkrankungen sind oft sehr komplex, es gibt nicht immer eindeutige Diagnosen. Aber nur weil etwas nicht genau zugeordnet werden kann, ist es dennoch existent. Die Behandlung ist oft langwieriger. Es ist kein Knochenbruch, der nach Wochen der Ruhigstellung und Schonung wieder verheilt. Das Verständnis der Gesellschaft für psychisch Kranke Menschen stößt schnell an Grenzen, schneller als bei somatischen Erkrankungen. In geselliger Runde ist es kein Problem, von seinem erlittenen Schlaganfall zu erzählen, wohl aber von seiner letzten depressiven, oder gar manischen Phase zu berichten. Unverständnis, Angst, Ablehnung.

Es scheint als hätten die Menschen Angst, etwas von der „ Verrücktheit“ des anderen könnte sich bei zu viel Zuwendung auf einen selbst übertragen. Ich könnte selbst psychisch krank werden, wenn ich mich zu viel damit beschäftige. Wie wahrscheinlich ist das? So wahrscheinlich wie sich an einem Herzinfarkt anzustecken.

Eine psychische Erkrankung kann jeden überraschen und überrollen, wie jede andere somatische Krankheit. Niemand ist davor geschützt, niemand sucht sich so etwas aus. Die Ursachen liegen nicht selten im sozialen Umfeld, oder in schwierigen Kindheitserlebnissen. Die Frage der Schuld stellt sich also gar nicht. Oder geben sie einem Kind Schuld an seiner Kindheit?

Erfolgsfaktor Mitarbeiter - Begeisterung durch Qualität und Service

Gepostet am 22. August 2019 um 14:05 Comments Kommentare (0)

Erfolg ist das Ziel eines jeden Unternehmens. Ein Unternehmer ist von dem, was er verkauft, überzeugt. Er kann sich für das Produkt begeistern und möchte, dass seine Überzeugung den Kunden erreicht. Der Kunde ist König“ ist dabei ein beliebtes Sprichwort. Mitarbeitern wird Freundlichkeit oftmals antrainiert. Und doch empfinden wir diese Freundlichkeit als aufgesetzt, teilweise sogar unangenehm übertrieben.

Der Fokus liegt hierbei immer auf dem Kunden. Welche Bedürfnisse hat er? Was für eine Servicequalität muss vom Unternehmen geboten werden, damit der Kunde es als qualitativ hochwertig empfindet und dieses positive Kundenerlebnis den Verkauf steigert? Der Weg zu einer höheren Servicequalität und somit auch zu einer höheren Verkaufschance führt hierbei jedoch nicht über den Kunden, sondern über den Mitarbeiter. Daher ist ein Perspektivenwechsel erforderlich. Was bedeutet es für den Mitarbeiter, gerade bei diesem Unternehmen angestellt zu sein? Fühlt sich der Mitarbeiter wertgeschätzt durch die Führungsebene? Gibt es zwischen Führungskraft und Mitarbeiter einen offenen und herzlichen Umgang?

Denn Herzlichkeit und Freundlichkeit als innere Einstellung der Mitarbeiter, kann nicht antrainiert werden, aber die Begeisterung für ein Produkt, die ist übertragbar. Wenn also die Begeisterung für das Produkt auf die Mitarbeiter übertragen werden kann, führt dies dazu, dass ein Fundament an Servicequalität nur durch die innere Einstellung der Mitarbeiter entsteht. Wie schafft man es als Führungskraft aber, die Begeisterung für das eigene Produkt auf die Mitarbeiter zu übertragen?


1. Wirkung von Kommunikation bewusst steuern

Eine Kommunikation auf Augenhöhe erzeugt Nähe und Wertschätzung. Durchbreche das Muster der Führungskraft, die ein Gespräch mit seinem Angestellten führt und schaffe eine lockere Atmosphäre. Wirke nicht belehrend, sondern bewirke bei deinem Gegenüber, das Ziel bzw. die Lösung selbst zu erkennen. So wird von Anfang an eine positive Basis für mehr Kommunikation geschaffen. Veranschauliche zudem das Gesagte bildlich; das Gehirn kann Bilder in Verbindung mit Worten besser verinnerlichen. Setze gezielte Gestik während der Kommunikation ein. Kenne zudem die Meinungsbilder deiner Mitarbeiter. Schärfe dein Verhaltensmuster, indem du dem Mitarbeiter die aktivere Rolle überlässt.


2. Schaffe den richtigen Rahmen

Bestimme selbst die Location für Gespräche mit deinen Mitarbeitern. Wer überzeugend sein will, muss schon den richtigen Rahmen für ein solches Gespräch schaffen. Fühlt sich der Mitarbeiter von der Umgebung angesprochen, so wird er auch mit einer positiven Einstellung auf das Gespräch blicken. Schaffe daher einen angenehmen Rahmen, weg von kühlen Besprechungsräumen.


3. Emotionen sind alles

Löse bei Gesprächen positive Gefühle aus, indem du Emotionen einsetzt. Erzähle was von Dir, um Gefühle hervorzurufen und dein Gegenüber abzuholen. Hierbei gilt, dass Verletzlichkeit zeigen, keine Schwäche ist, sondern dein Gegenüber dir näher bringt, Transparenz vermittelt und Sympathie auslöst. Weiche auch ab und zu von deinem Skript ab, geh auf Dein Gegenüber ein. Sei flexibel und spontan. So schaffst du durch deine Wirkung eine positive Stimmung.


4. Gib Personality

Nähe wird nicht nur durch Emotionen geschaffen, sondern auch durch Persönlichkeit. Zum Beispiel bringt die Verwendung der Vornamen mehr Nähe, anstatt sich mit Titel und Nachname anzusprechen. Sei nicht zu steif, nimm Abstand von der langweiligen, biederen Haltung und lass das Kind in dir heraus. Überrasche Dein Gegenüber! Sei wandelbar in deiner Art, um die Erwartungshaltung eines unangenehmen, oder langweiligen Meetings, zu verändern. Sei authentisch, denn nur dann wirkst du glaubwürdig. Lass Herzlichkeit zu einer inneren Einstellung werden. Strahle Lebensfreude & Energie aus, indem Du nicht 50 %, sondern 150 % gibst. Diese Energie werden deine Mitarbeiter regelrecht spüren. Niemanden interessiert, ob du vorher einen schlechten Tag hattest. Glaub an Dich und deine innere Stärke.


5. Kenne Dein Gegenüber

Es gibt unterschiedliche Typen von Menschen. Jeder ist geprägt durch seine Vergangenheit, jeder hat andere Werte und Vorstellungen. Du musst für deine Mitarbeiter erreichbar bzw. nahbar sein Das schaffst du, indem du die Bedürfnisse deines Gegenübers erkennst. Schaffe „magic moments“, indem du von der klassischen Unternehmensstruktur abweichst und auf Bedürfnisse eingehst, welche sonst vielleicht ungeachtet bleiben würden. Erfülle die Erwartungen an einen „guten Arbeitgeber“ nicht, sondern übertreffe sie. Die Begeisterung deiner Mitarbeiter sollte für dich eine Herzensangelegenheit darstellen.


6. Selbstreflexion nutzen

Du musst nicht nur dein Gegenüber, sondern auch dich selbst kennen. Mach dir deinen Charakter bewusst, kenne deine eigenen Schwächen. Denn nur dann kannst du auf dein Gegenüber perfekt eingehen. Wenn dir ein Mensch, mit einem dir ähnlichen Charakter begegnet, wird es dir leicht fallen, eine effektive Kommunikation zu schaffen. Begegnet dir jedoch ein Mensch, mit einem ganz anderen Charakter, weißt du, dass du mehr investieren musst, um auch den Mitarbeiter zu erreichen. Dies funktioniert über die Schwächen des Anderen. Kenne die Problembereiche deines Mitarbeiters und liefere eine Lösung dafür. Gib ihm dadurch das Gefühl, bei dir an der richtigen Stelle zu sein.


7. Das eigene "Warum" entdecken

Begeisterung kann nur erlangt werden, wenn Kommunikation und Ehrlichkeit im richtigen Gleichgewicht zu sich und anderen richtig vermittelt werden. Dies kann nur jeder persönlich auf seinem Weg erkennen, indem die Frage gestellt wird: „Warum“. Dieser Weg ist nicht einfach, denn ehrlich mit sich selbst zu sein kann sehr schwer sein. Zwinge dich, die Maske abzulegen. Stell dir die Frage: „Wer bin ich? Wofür lebe ich?“ und sieh dir dabei selbst in die Augen. Sich selbst kann man nicht so einfach etwas vortäuschen wie Anderen. Stell dich den Herausforderungen, um deine Mission zu finden. Finde die verborgene „nackte und ungeschminkte Wahrheit“. Das Ergebnis ist ein Mitarbeiter, der sich als Mitunternehmer, nicht als Mitarbeiter fühlt. Der sich in seinem Unternehmen wertgeschätzt und ernst genommen fühlt. Die Empathie der Führungsebene, das Vertrauen, der Respekt und die Aufmerksamkeit führen dazu, dass die Arbeitszeit zur Lebenszeit wird. Die Verantwortung, welche auf den Mitarbeiter übertragen wurde, ist ein Garant für gute Servicequalität und Produktivität. Das Kundenerlebnis wird so automatisch verbessert, die Kundenzufriedenheit steigt. Damit ist das wahre Geheimnis des Erfolgs nicht, den Fokus stetig auf die Bedürfnisse des Kunden zurichten, sondern vor allem durch einen Perspektivenwechsel auf die Mitarbeiter, die Qualität des Unternehmens um ein Vielfaches zu steigern.


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